Mobilität im Arbeitsleben – ein zeitgemäßes Modell?

Betrachtet man die Entwicklung eines typischen Karriereprofils, ergeben sich erstaunliche Erkenntnisse. Der durchschnittliche Arbeitnehmer hat seinen Beruf „von der Pike auf“ erlernt, im Anschluss zumeist einen Meisterbrief erworben und blieb diesem speziellen Arbeitsplatz bzw. der Branche treu – bis zum Eintritt in das Rentenalter. Betriebszugehörigkeiten von 40 bis 50 Jahren waren bis zum Anfang dieses Jahrtausends keine Seltenheit.

Von den dadurch erworbenen Kenntnissen profitierten beide Seiten. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Qualität deutscher Produkte in dieser Symbiose ihren Ursprung hat. Dieser Tatsache zollen auch die Überlegungen der Industrie Tribut: ältere Arbeitnehmer werden nicht mehr so schnell freigesetzt; man kann auf ihre Kompetenz kaum mehr verzichten.

Mobilität im Arbeitsleben – ein zeitgemäßes Modell?

Manche Arbeitsverhältnisse setzen voraus, dass eine gewisse Flexibilität gewährleistet sein muss. Man denke in diesem Zusammenhang an Monteure oder Ingenieursberufe. Wer seiner Tätigkeit vor Ort nachgehen soll, hat keine andere Wahl, als entweder täglich mit dem Auto (oder öffentlichen Verkehrsmitteln) zu fahren oder eine kleine Wohnung zu mieten. Die Kosten dafür belasten natürlich den Haushalt. Steuerliche Aspekte können jedoch geltend gemacht werden.

Von diesem Modell profitieren allerdings auch ganz andere Personenkreise: wird die Zweitwohnung am Wochenende oder für den wohlverdienten Urlaub verlassen, bietet sie ein hervorragendes Ziel für Einbrüche! Bestens organisierte Diebesbanden haben sich darauf spezialisiert, genau solche Unterkünfte auszurauben. Dabei nutzen sie eine simple Eigenschaft des Menschen: man möchte sich auch eine Dienst – bzw. Zweitwohnung gemütlich gestalten, also werden teilweise wertvolle Geräte angeschafft. Fernseher, Spielekonsolen und Ähnliches verschwinden dann auf Nimmerwiedersehen.

Selbstschutz auch aus der Ferne?

Nun mag man resümieren, dass der Verlust eines kleinen Flachbildschirmes nicht weiter ins Gewicht fällt – wofür gibt es Versicherungen? Summa summarum jedoch entsteht hier ein gewaltiger volkswirtschaftlicher Schaden. Die Versicherungsunternehmen ächzen unter dieser Last, als Fazit steigen die Prämien; von den anfallenden Arbeitsstunden für die Polizei sei ebenfalls die Rede. Nicht umsonst raten also diese Stellen, Fenster und Türen entsprechend zu sichern. Denn genau hier liegen die Schwachstellen, welche sich Einbrecher gerne zu Nutze machen. Schon ein gekipptes Fenster ist quasi eine Einladung.

Jedoch sind diese Vorgehensweisen bekannt und hinreichend dokumentiert. Fachleute aus dem Bereich der Sicherheitstechnik setzen da an, wo kriminelle Energie ihren Tummelplatz hat: in der Dunkelheit!

Tarnung entziehen: der erste Schritt

Geübte Einbrecher benötigen nur wenige Augenblicke, um Wohnungs – oder Haustüren lautlos zu überwinden. Am liebsten sind ihnen aber schwer einsehbare Winkel. Schon beim ersten Anzeichen entsprechend programmierter Vorrichtungen wie Funk Alarmanlagen suchen sie das Weite: schaltet sich das Licht an, sobald eine Person in Reichweite der Sensoren gelangt, verschwindet auch die Motivation.

Zweiter Schritt: Warnung und Alarmierung

Ein scheinbar unbewohntes Gebäude ist nicht schutzlos. Funk Alarmanlagen können lautlos kommunizieren. Entsprechendes Meldungen über ein unbefugtes Betreten ergehen per SMS oder Mail an den Besitzer – oder an Wachdienste, die dem System angeschlossen sind. Ein akustisches Signal wie eine Sirene o.ä. kann ebenfalls dafür sorgen, dass der Ort des Geschehens in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerät. Zweifelsfrei ist spätestens dann der Einbrecher davon überzeugt worden, sich möglichst schnell zu entfernen.

Versicherungstechnische Aspekte

Die Anschaffung einer Alarmanlage ist sinnvoll. Die Geräte sind einerseits kaum sichtbar, andererseits schnell zu installieren. Da sie nach dem Konzept der Modulbauweise konstruiert werden, kann das System beliebig erweitert werden. Ihre Unabhängigkeit von externen Stromquellen schützt sie vor ungewollten Manipulationen. Alaramanlage

Sobald eine Alarmanlage eingebaut wurde, sollte man seine Versicherung über die Maßnahme informieren. Zum Teil reagieren die Gesellschaften darauf mit wesentlich günstigeren Tarifen.

Voraussetzung für die uneingeschränkte Funktionstüchtigkeit ist ein fachgerechter Einbau. Mit den örtlichen Besonderheiten können die Profis umgehen, auf ihre Erfahrung sollte der Hausherr auf keinen Fall verzichten: wie bereits erwähnt, ist diese ja sehr wertvoll!